Gengenbach: Im Umfeld des Klosters bildete sich aus einer bäuerlichen Ansiedlung mit grundherrschaftlichem Markt im Verlauf des hohen Mittelalters die Stadt Gengenbach aus. Zu 1231 ist das opidum Gengenbach erstmals belegt, 1360 wurde Gengenbach Reichsstadt. Das reichstädtische Territorium umfasste die Dörfer Reichenbach, Schwaibach, Ohlsbach und Bermersbach als „Landstäbe“. Pfarrkirche war bis 1803 die Martinskirche außerhalb des Mauerrings, von dem Schwedenturm, Obertor, Kinzigtor und Nikelturm (14.-16. Jahrhundert) erhalten geblieben sind. 1525 wurde Gengenbach protestantisch, kehrte aber 1547/48 zum katholischen Glauben zurück. Der Dreißigjährige Krieg brachte schwere Verwüstungen, der Pfälzische Erbfolgekrieg die fast völlige Zerstörung Gengenbachs. 1803 wurde die Stadt dem Großherzogtum Baden eingegliedert. Sie ist heute ein Städtchen im Ortenaukreis mit vielen Fachwerkhäusern, der alten Kanzlei (1699), dem Löwenbergschen Haus und dem Haus der Thurn- und Taxisschen Post.
Kultur und Geschichte von Oberharmersbach
Ackerbau früher: Im Spätmittelalter setzte sich die Dreifelderwirtschaft durch. Im Wechsel wurden Wintergetreide und Sommergetreide angebaut, während der dritte Teil der Ackerfläche brach lag. Zuvor kannte man die Urwechselwirtschaft, wo ein Acker bewirtschaftet wurde und dann einige Jahre brach lag (Verwilderung mit Baum- und Strauchbewuchs).
Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen